Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
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und sogar, wie oben gezeigt, mit demselben lieb-äugelt.

Ich habe über den Mann und sein Gedicht mehrgesprochen, als m i r ziemt, aber es geschah hauptsächlichwegen oben angedeuteter Beziehung, welche die Sachezu einem Faktum macht, das uns nicht gleichgültig seinkann. Ich erwarte bald Brief von Dir in Göttingen.Schreibe mir unter der Adresse: H. H. aus D., 3ru-lliosusjuris, zu erfragen bei den Pedellen in Göttingen.Lebe wohl, schreibe mir viel, und behalte michlieb. Grüße mir Zunz, Gans, Lehmann und andre Be-kannte. Ich bin

H. Heine.

57. An Rudolf Christiani.

Göttingen, den 2K. Januar 1834.

Wenn ich mir Mühe gebe, so möchte es mir viel-leicht gelingen, daß ich einige zierliche Perioden echtergroßherzoglich Weimarscher Hofprosa zustande brächte,um geziemend auszusprechen die herzlichen Gesinnun-gen, die ich gegen Sie hege und insbesondere meinenDank für so viel Artiges und Liebes, das Sie in Lüne-burg erzeigt, und das ich noch mit keinem verbindlichenWorte bis jetzt erwähnt und dennoch im tiefsten Gemüteempfinde. Aber Sie wissen doch wohl, dergleichen wirdmir sauer, und ich mache es mir gern bequem, und Siewerden es mir nicht verübeln, daß ich auch jetzt inmeinem gewöhnlichen abgehackten, konfusen Jargonschreibe. Von meinem Schriftstellerruhm will ich doch

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