Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
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habe Dich schon mal deshalb gefragt, weiß nicht, wieviel; und, ehrlich gesagt, bin auch deshalb ruhig, dennwegen der fatal vielen Auslagen, die ich jetzt habe,würde mich die Bezahlung dieser Schuld genieren indiesem Augenblick, aber es ist Dir nicht verloren; ob-schon Du einst mit einem köstlich drolligen Ausdruck zuäußern pflegtest:Studenten bezahlen nie etwas zurück".Ich muß in diesem Augenblick herzlich lachen, wenn ichan den Ton denke, womit Du dieses sagtest. Und wahr-haftig, Du hast recht. Ich verliere viel auf diese Art,Wenn jetzt ein Student einen Taler von mir gepumpthaben will, so schenke ich ihm lieber 23 Groschen undhabe einen Groschen reinen Profit. Ist es aber nichtdumm von mir, daß ich Dir, meinem Kreditor,dieses sage?

Verdrießlich hat's mich gemacht, daß Du meinenWunsch, kurze Briefe von Dir zu haben, auf eine Art,die fast eine Unart ist, auf eine grämlich pikierte Weiseglossiert. Um des lieben Himmels willen, ein Mensch,der den Hegel und den Valmiki im Original liest undversteht, kann eine meiner gewöhnlichsten Geistesab-breviaturen nicht verstehen! Um Gotteswillen, wiemüssen mich erst die übrigen Menschen mißverstehen,wcnnMoser, ein SchülerFriedländers undZeitgenosse vonGans, Moser, Moses Moser, mein Erzfreund, der philo-sophische Teil meiner selbst, die korrekte Prachtausgabeeines wirklichen Menschen, I'lromme cke la liberte er äela vertu, der secretaire perpetuel des Vereins, derEpilog von Nathan dem Weisen, der Rezensent vonBernays, die eiserne Kiste von Eohen, der Normal-humanist, wo halte ich? ich will nur sagen, wie

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