köpfen ist mir nicht so gleichgültig, wie Du glaubst. —Ich kriege hier die „Elegante Welt" nicht zu sehen, undich bitte Dich, wenn Du etwas über den „Almansor"darin findest, es abzuschreiben und mir umgehend her-zuschicken. — Vergiß nicht!!!
Ich sage Dir, es ist eine wahre Kunst, kleine Briefezu schreiben. Ich nahm mir vor, Dir heute nur zwei Seitenzu schreiben, und schon drei sind voll, ohne daß ich eineHauptsache berührt. Dies ist Deine mir nach Hamburggeschickte Recension. Ich bedürfte noch einiger Blatter,wenn ich ausführlich darüber sprechen wollte. Es mögedaher bloß bemerkt werden, daß sie mir ganz erstaunlichgefallen, daß die zweite Hälfte derselben auch stilistischvortrefflich ist, und daß noch niemand mich so tief be-griffen hat wie der Verfasser dieser Recension. Ich sagediesem geliebten Verfasser meinen innigsten Dank. Esist noch ein besonderer Grund hinzugetreten, weshalb ichwünsche, daß derselbe unbekannt bleibe. Es hat dochniemand erfahren, daß Du der liebe Verfasser bist. Daßman mich am Rhein ignorieren will, ist begreiflich; ichbin den literarischen Lausangeln über den Kopf ge-wachsen, und obendrein sind sie erbittert aus den un-christlichen „Almansor". Erhältst Du noch den „West-fälischen Anzeiger" und die „Rheinischen Blätter"?Wenn Du sie vielleicht gesammelt hast, so schicke Sie mirher. Ich will endlich auch nach dem Rhein und West-falen schreiben, daß man sie mir herschicke. — Jmmer-mann scheint mir nicht ganz gewogen. Ich habe seinen„Periander" gelesen. Es ist dies Buch eine höchst merk-würdige Erscheinung. Ich kann es nicht beurteilen;daß entzückend schöne Einzelheiten darin enthalten sind,
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