Einzige, was ich gegen ihn habe, ist, daß er durch seinSchwatzen mir manches Unangenehme erregt, und vor-züglich, daß er, ungeachtet meiner wohlbegründetenBitten, mit dem Schufte Dr. G. über mich gesprochen.Dieser Schuft, der ein Jude ist und sich bei einigenjämmerlichen Unbeschnittenen dadurch beliebt zu machensuchte, daß er mich anfeindete, ist zwar nicht der Einzigedieser Art, und ich habe auf solche Weise schon manchmaldulden und achselzucken müssen. Aber Freunden nehmeich es übel, wenn sie sich trotz meiner Bitten mit der-gleichen Schurken abgeben. Dieser Kerl ist der Busen-freund von einem gewissen Köchy, der sich ebenfalls aufdie feindseligste Weise gegen mich gezeigt aus Poeten-neid. Ich sah unlängst die „Elegante Welt" und sahdaraus, daß dieser Köchy jetzt in Braunschweig lebt,indem ich in dieser Zeitschrift Artikel über das Braun-schweiger Theater las, woran ich die Feder dieses Men-schen erkannte. Ich bin überzeugt, dieser Kerl hat inBraunschweig entweder das Ausgepfiffenwerdcn des„Almansors" eingeleitet oder wenigstens angeregt. Ichweiß, wie dergleichen Dinge gemacht werden, ich kennedie Niederträchtigkeit der Menschen, und jetzt wirst Dudie Wichtigkeit der wenigen Maßregeln, die ich beimErscheinen des „Almansor" nehmen mußte, genugsameinsehen. Ich höre, das Stück sei ausgetrampclt worden;hast Du nichts Spezielles gehört? Braunschweiger Meß-juden haben diese Nachricht in ganz Israel verbreitet,und in Hamburg bin ich ordentlich kondoliert worden.Die Geschichte ist mir sehr fatal, sie insluenzicrt schlechtauf meine Lage, und ich weiß nicht, wie dieses zu re-parieren ist. Die Welt mit den dazu gehörigen Dumm-
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