Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
104
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Notiz in der Hamburger Zeitung war wohltätig; meinenBater hat sie ganz besonders erfreut. Ich habe Briefvon Jmmermann erhalten, den ich Ihnen beikommendmitteile. Ich habe ihm geschrieben, er möchte zusehen,daß die Rezension, im Fall sie nicht im Konversations-blatt abgedruckt wird, Ihnen dennoch zukomme, da ichweiß, daß Sie nicht die Deutschen Blätter zu Gesicht be-kommen. Fouqus, dem ich in Berlin dieTragödien"geschickt, hat mir einen herzlichen Brief und ein Gedichtgeschrieben, welches letztere ich Ihnen mitteile, mitdtrBitte, es außer Frau von Varnhagenbeileibe keinem Dritten mitzuteilen.Des Mannes Herz ist gut, und nur im Kopfe sitzt dieNarrheit.

Meine Adresse ist: H. Heine, csnckick. juris in Lüne-burg. Grüßen Sie mir Frau von Varnhagen recht herz-lich, ich werde bald besonders schreiben. Grüßen Sieauch Robert und Frau, und sagen Sie, daß ich ihnso sehr liebe wie seine Frau, das heißt, wie ich seineFrau liebe. Man kann sich doch im Deutschen gar nichtgut ausdrücken, und ich besonders kann mir in dieserSprache nicht gut helfen, und muß, wie in diesem Briefegeschieht, meine mächtigsten Gefühle unterdrücken.

35. An Moses Moser.

Lüneburg, den 18. Juni 182».

Du nimmst wohl keine Million und schreibst mir,ehe ich Deinen Brief förmlich beantwortet oder, bessergesagt, erwidert? Gewöhne Dir diese Philiströsität ab.

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