Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
92
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H.

niercn, wir sind ja unter uns, und ich spreche gern i»unfern Nationalbildern. Wenn einst Ganstown erbautsein wird, und ein glücklicheres Geschlecht am MississippiLulef benscht und Mazzes kaut, und eine neu-jüdischeLiteratur emporblüht, dann werden unsere jetzigen mer-kantilischen Börsenausdrücke zur poetischen Sprache ge-hören, und ein poetischer Urenkel des kleinen Marcuswird in Talles und Tefillim vor der ganzen GanstownerKille singen: Sie saßen an den Wassern der Spree undzählten Tresorscheinc, da kamen ihre Feinde und sprachen:Gebt uns Londoner Wechsel hoch ist der Kurs.Genug der Selbstpersiflage. Lebe wohl und be-halte mich lieb. Hast Du nicht Gelegenheit, die Bücher,die ich von Dir verlange, mit einer Gelegenheit nachHamburg zu schicken? Wenn man sie dort mit der Posther nach Lüneburg schickt, kostet es mir nicht viel; siedirekt mit der Post herzuschicken, ist viel zu teuer. Ichspekuliere, wie ich Dir Deinen Marquis Posa-Mantelam besten zuschicke; doch sollst Du ihn nicht lange mehrentbehren. Grüße mir Gans, Zunz und seine Frau, sowieauch Lehmann, Rubo, Marcus, Schöneberg, besondersaber mache vielmals meine Empfehlung an Hillmar undseine Familie. Herrn M. Friedländer und seinemVater zeige meine glückliche Ankunft an.

32. An den Baron Friedrich de la Motte Fouquö.

Lüneburg, den tt). Juni 18V».

Ich kann nicht aussprechen, was ich beim EmpfangIhres lieben Briefes empfunden habe. Derselbe traf

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