Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
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viel Erfreuliches darüber. Wie kannst Du aber denWisch in der LeipzigerLiteraturzeitung" des Erwähnenswert halten? Es ist das Seichteste und Unbedeutendste,was über mich gesagt worden. Ich schicke Dir dieseTage meineTragödien". Ich habe dieselben meinemOheim Salomen Heine dediziert. Hast Du ihn gesehen?Er ist einer von den Menschen, die ich am meisten achte;er ist edel und hat angeborne Kraft. Du weißt, letzteresist mir das Höchste. Hast Du dort meine Schwestergesehen? Es ist ein liebes Mädchen. Kommst Du dortviel unter Weiber? Nimm Dich in acht, die Ham-burgerinnen sind schön. Aber bei Dir hat es nichts zusagen, Du bist ein stiller, ordentlicher, seelenvergnügterMensch, und wenn Du mal glühst, so ist es für die ganzeMenschheit. Bei mir ist das anders. Auch hast Dudas Glück, ein moralischer Mensch zu sein, und reflek-tierst und machst ethische Betrachtungen, und bist zu-frieden und bist brav und bist gut, und weil Du ein soguter Junge bist, habe ich Dir einen so langen Brief ge-schrieben.

25. An Friedrich Steinmann.

Berlin, de» 10. April 1823.

Lieber Steinmann!

Ich weiß nicht, wer von uns beiden noch mit einemBriese in Rückstände ist. Sollte ich es sein, was auchsehr wahrscheinlich ist, so habe die Güte, mich zu ent-schuldigen. Was Du auch erdenken magst, das mich

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