Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
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in ein niedliches Bassin von Papiermache gießen, undwollen dem Herkules auf der Kasseler Wilhelmshöhe dasbraune Jäckchen des kleinen Markus anziehen. Anderewollen ein evangelisches Christentümchen unter jüdischerFirma, und machen sich ein Talles aus der Wolle desLamm-Gottes, machen sich ein Wams aus den Federnder Heiligengeisttaube und Unterhosen aus christlicherLiebe, und sie fallieren, und die Nachkommenschastschreibt sich:Gott, Christus u. Co.". Zu allem Glückewird sich dieses Haus nicht lange halten, seine Trattenauf die Philosophie kommen mit Protest zurück, und esmacht Bankrott in Europa, wenn sich auch seine vonMissionarien in Afrika und Asien gestifteten Kom-missionshäuser einige Jahrhunderte länger halten.Verzeih mir diese Bitterkeit; Dich hat der Schlagdes aufgehobenen Edikts nicht getroffen. Auch ist allesnicht so ernst gemeint, sogar das Frühere nicht; auch ichhabe nicht die Kraft, einen Bart zu tragen und mirJudenmauschel" nachrufen zu lassen und zu fasten usw.Ich Hab nicht mal die Kraft, ordentlich Mazzes zu essen.Ich wohne nämlich jetzt bei einem Juden (Mosern undGans gegenüber) und bekomme jetzt Mazzes statt Brotund zerknacke mir die Zähne. Aber ich tröste mich unddenke: wir sind ja im Gohles! Auch das Sticheln aufFriedländer ist nicht so schlimm gemeint, ich habe nochunlängst den schönsten Pudding bei ihm gegessen, under wohnt mir ganz vis-ü-v!s, und er steht jetzt am Fensterund schneidet sich eine Feder und schreibt gleich an Elisevon der Recke, und auf seinem Gesichte ist schon zulesen:Edelgeborene Frau, ich bin wirklich nicht so un-ausstehlich, wie der Professor Voigt sagt, denn "

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