Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
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Varnhagen wird zu gleicher Zeit obigen Buchhändler inKenntnis setzen, wie vorteilhaft es für ihn ist, literarischeProduktionen von Ihnen in Verlag zu nehmen. Siekönnen daher schon mit umghcnder Post an Brockhausschreiben und ihm IhrenPeriandcr" und die Zeitschriftzum Verlag anbieten. In Hinsicht desPeriander"werden Sie selbst wissen, was Sie ihm, außer denHonorar- und übrigen Bedingungen, als zweckmäßigschreiben müssen; in Hinsicht der Zeitschrift wird esnötig sein, daß Sie ihm den ganzen Plan und die Ten-denz derselben mitteilen. Ich sollte meinen, Leipzig liegtfür ihren Zweck nicht gar zu entfernt. Literarische Ent-fernungen können nicht nach Meilen berechnet werden.

Professor Gubitz, den ich in meinen eigenen Ver-legerangelegenheiten gebraucht, habe ich über denselbenGegenstand befragt, und er erbietet sich, IhrenPeri-ander" unterzubringen bei einer sich eben etablierenden,mit großen Fonds versehenen Buchhandlung (ich glaube:die Vereinsbuchhandlung), die schon jetzt viel Bedeuten-des druckt, sich meistens mit Verlag beschäftigen wird,und von den besten deutschen Schriftstellern schon Ver-lagszusicherungen hat. Gubitz wünscht daher, daß Sieihm Ihre Honorarbedingungen und das Manuskript mit-teilen. Ich überlasse es Ihnen, wie Sie von dieserOfferte Gebrauch machen wollen.

Varnhagen und Gubitz sind bis jetzt die einzigen,die ich mit Ihrem Verlegergesuche bekannt gemacht. Ichhabe jetzt, wegen meiner eigenen Produkte, mit Dümmlerangeknüpft, will aber noch nicht mit ihm über IhrenPeriander" sprechen, bis Sie es verlangen; sein Verlagist unbedeutend. Mir ist es um baldigen Druck zu tun.

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