Merkantilische einschlagen, wird mir dieses nicht sehrleicht werden.
Ich schreibe Ihnen dieses Detail, damit Sie sehen,daß ich Ihre Tragödie oder die Zeitschrift in diesemAugenblick Maurer nicht anbieten kann; ich wünschedaher Ihren Bescheid, ob Professor Gubitz in IhremNamen besagter Buchhandlung den „P er i an der"antragen soll. Zwar glaube ich nicht, daß Maurersgegenwärtig zum Verlag belletristischer Artikel geneigtsind; in honorierender Hinsicht sind sie immer die größtenFilze. Ich denke aber noch in diesem Monate für meineDramen einen Verleger zu finden, und da werde ich nichtermangeln, ihm Ihr Drama und die Zeitschrift anzu-bieten. Ich bin hier mit keinem Buchhändler außerMaurer persönlich bekannt; doch dieses ist nicht not-wendig, wenn man einen Verleger sucht. Es ist hier derGebrauch, daß der Schriftsteller der Buchhandlung einenschriftlichen Antrag macht. Wollen Sie, daß ich diesesbei einigen hiesigen Buchhändlern in Ihrem Name tue,so geben Sie mir dazu den bestimmten Auftrag. Ichrate Ihnen aber, schreiben Sie lieber selbst von Münsteran bekannte hiesige Buchhandlungen und bemerken den-selben, daß Sie mir den Auftrag gegeben, noch besondersmit ihnen zu sprechen über Ihre Anträge, sowohl des„Perianders" als der Zeitschrift. — Ich hoffe, daß Siemich trotz meines konfusen Schreibens verstanden haben.Das Verlegersuchen gehört zu den Anfängen des schrift-stellerischen Martyrium. Nach dem buchhändlerischenVerhöhnen und dem Jnsgesichtgespuktwerdcn kommt dieteegesellschaftliche Geißelung, die Dornenkrönung dumm-pfiffigen Lobs, die literaturzeitungliche Kreuzigung
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