Bestimmung gänzlich Ihrem Gutdünken. Er seinerseitswird Ihnen anzeigen, welche Mitarbeiter er besorgenkonnte. Ich wünschte, daß ich bei meiner Zurückkunfiin Verlin Ihre Antwort über diesen Gegenstand vor-fände. Adressieren Sie Ihre Antwort
An den stuck. juris. H. Heine,abzugeben an den Or. Eduard Gans in Berlin.
Wenn Sie unterdessen nach Berlin kämen und mitGans selbst über meinen Antrag sprechen wollten, wärmir noch lieber. Er wohnt auf der neuen Friedrich-straße, ich glaube 48.
Meine Gesundheit ist noch immer in schlechtemZustande, meine Reise wird mich wahrscheinlich nicht aufden Strumpf gebracht haben. — In meinem drittenBriefe aus Berlin ist auf unverzeihliche Weise geschnittenworden. Schulz schreibt, es sei die Zensur gewesen.Nicht allein, daß jener Brief, die Spuren meiner krank-haften Stimmung tragend, unerquicklich ausfiel, mußtedie Zensurscheere noch verursachen, daß ich Unsinn sprach.— Ich werde schwerlich mehr als zwei Briefe nochschreiben. — Leben Sie recht wohl, wackerer Keller,halten Sie mich lieb, und sein Sie überzeugt, daß ichmit Leib und Seele bin Ihr Freund
H. Heine.
18. An Karl Jmmermann.
Berlin, den 2t. Dezember 1822.
Sie sollten längst schon einen Brief von mir haben.Wie ich die menschenversöhnendcn Liebesworte las, die
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