Sie hier Austrage für mich haben sollten, so wäre esmeine Freude, sie pünktlich auszurichten. Meine Adresseist: H. Heine aus Düsseldorf, stucl. juris. Leben Siewohl und behalten Sie mich lieb.
16. An Ernst Christian August Keller.
Berlin, de» 45. Juni 182Z.
^lon clier Hartman» ciu l^llin!
Ich bin wirklich ein Flegel, daß ich auf Ihre zweilieben Briefe noch nicht geantwortet. Ich wäre langstnach Potsdam gekommen, wenn ich nicht gar zu sehrlitte an meinen gewöhnlichen Kopfschmerzen, die mirfast das Schreiben erschweren. Ich denke aber doch,Sie bald dort zu bekneipen. Über die hiesigen Hoch-zeitsfeierlichkeiten werden Sie im Anzeiger wenig lesen.Mein dritter Brief, den ich zur Hälfte gestern erst ab-geschickt, wird sehr mager an Notizen ausfallen. Außerdem Benzenbergschen Witz hatte mir Schulz im vorigenBriefe wenig gestrichen. Über den zweiten Brief wäreich schier in öffentlichen Federkrieg geraten mitdem Baron v. Schilling (der jetzt Schulden halber aufder Vogtei sitzt) und ich habe ihm erklärt, daß ich ihnin jenem Brief nicht beleidigen wollte. Der Ausfallgegen mich im Konversationsblatt war von einem meinerFreunde, namens Köchy, und alles, was ich dagegen tunwerde, ist: daß ich diesen jungen Mann im dritten Briefetüchtig lobe. Wahrhaftig, das tu ich.
Ich hatte an Schulz geschrieben, daß meine Gc-
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