bin davon überzeugt: daß keiner in Deutschland so vielweiß als ich, nur daß ich nicht prahle mit meinem Wissen,und — lieber Christian, glaube nicht, daß ich Dir bösesei; wenn ich Dir sage, daß ich Dein Freund nicht mehrsein kann, so geschieht dieses, weil ich immer offen undehrlich gegen Dich handelte, und ich Dich auch jetzt nichthintergehen möchte. Ich lebe jetzt in einer ganz beson-deren Stimmung, und dies mag wohl an allem denmeisten Anteil haben. Alles, was deutsch ist, ist mirzuwider; und Du bist leider ein Deutscher. AllesDeutsche wirkt auf mich wie ein Brcchpulver. Diedeutsche Sprache zerreißt meine Ohren. Die eigenenGedichte ekeln mich zuweilen an, wenn ich sehe, daß sieauf Deutsch geschrieben sind. Sogar das Schreibendieses Villets wird mir sauer, weil die deutschen Schrift-züge schmerzhaft auf meine Nerven wirken, jen'auraisjamais.cru c;ue ces ketes czu'on nomine ^llemancls,soient une race si ennu^ante et malicieuse en memetemps. vVussitöt <gue ma sante sera retsklie, je psuit-terai 1'^.IIemaAne, je pssserai en ^rakie, j'^ mene-rai une vie pastorule, je sera! komme clans touteI'etenclue clu tenme, je vivra! parmiss cles ckameauxc>ui ne sont pas etucliants, je kerai cles vers arakes,keaux comme le morlaccat, enlin je sera! assis sur lerocker sacre, ou ^/löclsckun a soupire apres Deila.O Christian, wüßtest Du, wie meine Seele nach Friedenlechzt, und wie sie doch täglich mehr und mehr zerrissenwird. Ich kann fast keine Nacht mehr schlafen. ImTraume seh ich meine sogenannten Freunde, wie sie sichGeschichtchen und Notizchen in die Ohren zischeln, diemir wie Bleitropfen ins Gehirn rinnen. Des Tags
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