Tag mit mir herumschleppte, um seine Teufel zu bannen,besagter Bölling ist, gottlob, wieder gesund. Doch sehenwir uns jetzt nur im Universitätsgebäude; da ich es jetztbin, der krank und teufelbesessen ist, und e r jetzt auf demStrumpf ist. Das ist ganz in der Ordnung. Danielsund Schopen stecken meistens zusammen, und speisen zu-sammen, und lesen zusammen, und medisteren zusammen.Das ist auch ganz in der Ordnung! Mit Pclmann steheich jetzt wieder aus intimem Fuß, und wir wünschen unsoft auf der Straße einen guten Tag. Alle andern freuensich ihres Daseins.
Steinmann, ein Jude, ein Poet, der Prinz Witgen-stein und dessen Hofmeister sind jetzt mein ganzer Umgang.Die Ferien über will ich wieder hierbleiben und durch-ochsen. Oktober aber werde ich mich nach Güttingenverfügen, und werde, auf meiner Durchreise, Dich inHamm besuchen.
Das ist wieder eine von jenen freundlichen Rosen,die auf meinen dornigten Lebenswegen so sparsam ge-streut sind.
O lieber Fritz! die Dornen ritzen mich jeden Augen-blick; aber sie können mir nicht mehr so sehr wehe tunwie sonst. Denn ich sehe jetzt ein, daß die MenschenNarren sind, wenn sie über große Schmerzen klagen. DerSchmerz ist nicht so groß, aber die Brust, die ihn beher-bergen soll, ist gewöhnlich zu eng.
Bonn, den tS. Juli 1820.
Mit dem heutigem Postwagen sende ich Dir denlängst versprochenen Pfeifenkopf.
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