wortreich er es auch später den Freunden Christianiund Moser zu erklären suchte — zunächst schwieg erverstimmt und trotzig-beschämt ganz — es unbefangenerzu beurteilen hat er erst manches Jahr nachher gewußt.
Ende Juli 1825 kehrte er Göttingen den Rücken,voll von vagen Hofsnungen und Plänen für die Zukunft.Der Gedanke, an der Berliner Universität als Dozentzu wirken, tauchte von neuem auf, wurde aber bald vondem Vorsatz, in Hamburg Advokat zu werden unterdrückt.Aber zunächst drängte es ihn, nach dem bitteren undmürrischen Ernst des letzten Studienjahres, noch einmalein paar Wochen völliger Freiheit zu genießen. Wiederzog es ihn zum Meer. Dichtend und träumend ver-brachte er wundervolle Spätsommerwochen in Nor-derney. Vorübergehend hielt er Rast im Elternhause,wo man ihn zu bestimmen wußte, sich nun ernsthaft umeine feste Position im Leben zu bemühen. So zog erdenn Mitte November nach Hamburg mit dem Vor-satz, sich eine Stellung als Anwalt zu erringen. Ersieht Therese Heine wieder und der „Bürgerkrieg inseiner Brust" bricht von neuem aus, aber er weiß dieschlimmen Geister besser zu bannen als vordem, zumalman ihn im Kreise der Verwandten und Freunde jetztmit anderen Augen ansieht. Nicht nur, daß er seineakademischen Jahre ehrenvoll beendet hatte, er ist „unter-dessen sehr berühmt geworden", wie er getrost an JosefKlein schreiben darf.
Doch all das vermochte nicht, ihn vor Kämpfenund Krisen zu bewahren. Seine Briese werden sehrbald wieder weniger optimistisch. Die Hoffnung aufein Amt gibt er rasch auf, die Aussicht, Theresens Hand
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