Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
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Hagen brauche ich aber gar nicht zu schreiben, sie weißalles, was ich denke und nicht denke". Er spricht voneinergroßen Lebensepoche", als er sie kennen lernte,die liebe, gute, kleine Frau mit der großen Seele", erbezeichnet sich selbst einmal als von ihrgehobelt", undein andermal:j'appsrtierm a lVlackame VarnllgZen".Die zärtlich geliebte Schwester ist ihm immer nur einverhätscheltes, kostbares Spielzeug, seinekleine, süßeKristallpuppe", seineliebe, kleine Seele" gewesen, Rahelgilt ihm, der mehr die Weiber als das Weib kannte, langeZeit als der Begriff des weiblichen Menschen. Auch hiergibt es Verstimmungen, auch hier Mißverständnisse hübenwie drüben, aber die tiefe, wahre Achtung, die Heinevor Rahel hatte, blieb Siegerin über die verletzte Emp-findlichkeit des von den Frauen maßlos Verwöhnten.

Mit einer Unterbrechung im Herbste 1822, wo ereiner Einladung des Grafen Breza nach Polen folgte,ist Heine bis zum Mai 1823 in Berlin geblieben. Nochvor seiner Rückkehr ins Haus der Eltern nach Lüneburgerschien ein zweites Buch: dieTragödien nebsteinem lyrischen Jntermezz o", diesmal beiDümmler in Berlin. Seine dichterische Produktiongewinnt das Ubergewicht. Die Rechtswissenschaft wirdihm immer gleichgültiger. Schon denkt er an allerleihistorische Studien, die ihm einmal die akademischeLaufbahn eröffnen sollen. Dabei ist es mit seinemkörperlichen Befinden nicht zum besten bestellt und schonjetzt beginnt jenes beständige Seufzen und Stöhnen überKopfschmerzen" undJurisprudenz", das in fast jedemseiner Briese wiederkehrt. Bevor er von Berlin scheidet,knüpft er noch zunächst nur brieflich eine Be-

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