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3 (1851) Romanzero
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sei schimpfirt und vor Verdruß ergab er sich demTrunk.

Ich bedaure, daß meine jugendliche Unbesonnen-heit solches Unheil angerichtet. Die würdige Wasch-frau kann ich leider nicht wieder in's Leben zurück-rufen, und den zartfühlenden Oheim, der jetzt zuBerlin in der Gosse liegt, kann ich nicht mehr desSchnapses entwöhnen; aber ihn selbst, meinen armenHanswurst Maßmann, will ich in der öffentlichenMeinung wieder rchabilitiren, indem ich alles wasich über seine Latcinlosigkeit, seine lateinische Im-potenz, seine mgANg linAuas romangs i^norantiajemals geäußert habe, feierlich widerrufe.

So hätte ich denn mein Gewissen erleichtert.Wenn man auf dem Sterbebette liegt, wird mansehr empfindsam und weichselig, und möchte Friedenmachen mit Gott und der Welt. Ich gestehe es, ichhabe manchen gekratzt, manchen gebissen, und warkein Lamm. Aber glaubt mir, jene gepriesenenLämmer der Sanftmuth würden sich minder frömmiggeberdcn, besäßen sie die Zähne und die Tatzen desTigers. Ich kann mich rühmen, daß ich mich solcher