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Nach Verlauf einiger Zeit berief nun der Baumeister,kurz vor seinem Lebensende, seine Söhne (deren er zweihatte), nnd erzählte denselben, wie er für sie gesorgt,daß sie vollauf zu leben hätten, und den Kunstgriff, dener bei Erbauung des königlichen Schatzes angewendethabe; und nach genauer Beschreibung, wie der Steinherauszunehmen sei, gab er ihnen die Maße dazu, mitdem Bedeuten, wenn sie immer auf diese Acht hätten,würden sie Verwalter von den Schätzen des Königs sein.Darauf endigte er sein Leben; seine Söhne aber schobendas Werk nicht lange auf: sie gingen des Nachts zurKönigsburg, fanden wirklich den Stein in dem Gebäudeauf, konnten auch leicht damit umgehen, und nahmeneine Menge Schätze heraus. Als nun der König wiedereinmal das Gemach öffnete, wunderte er sich, die Gefäßevon den Schätzen nicht voll zu sehen; wußte aber dochNiemanden Schuld zu geben, da die Siegel (an derThüre) unversehrt waren, und das Gemach verschlossen.Doch als er bei zwei- und dreimaligem Oeffnen dieSchätze immer vermindert sah (denn die Diebe hörtennicht auf zu plündern), da machte er's also. Er ließSchlingen verfertigen und legte sie um die Gefäße her,worin die Schätze waren. Da nun die Diebe kamen,wie zuvor, und einer hineinschlüpfte und an ein Gefäßging, wurde er sogleich in der Schlinge gefangen. Sowie er aber seine Roth bemerkte, rief er sogleich seinem
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