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Heine-Almanach als Protest gegen die Düsseldorfer Denkmalverweigerung
Entstehung
Seite
198
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Elve Mm auf WM Wne's GM.

Von H. Lambrecht

(Februar 1856).

einem Heiucberebrer aus London znr Verfügung gestellt).

Ein Dichter starb! Laut töne hin die Klage!Ich liebte ibn und will es nicht verschweigen^Was Euch die Welt rwn Heinrich Heine sageEr war ein Stern im deutschen Dichterreigen,Was man auch that, ihm, seinem Ruhm zu schaden,Er war ein Dichter doch von Gottes Gnaden,

Der Musen Liebling, durste er es wagen,

Keck, übcrmüthig mit dem Lied zu spielen,

Doch hat er oft die Saiten dann zerschlagen,Und wild gescherzt mit heiligen GefühlenDie Musen sehn mit trauerndem ErrvthenManch' schone Blume in den Staub ihn treten.

Doch was er sang in den geweihten StundenWo Ruh' und Frieden ihm ein Gott gegeben,Wo nicht geblutet seiner Seele Wunden,

Zum Lichte drang sei» tiefstes, inn'res Leben,Das steht erhaben, ohne Fehl' und TadelUnd zeigt uns seiner Seele reinsten Adel.

Man jauchzt mit ihm, man faltet fromm die Hände

Und kniet vor Lotosblumen betend nieder;

Man fleht wie er um süße Liebesspende

Und singt die weiche», seelenvollen Lieder.

Es faßt die Seele ein geheimer Schauer

Von Lust und Schmerz, von Seligkeit und Trauer.

Jetzt hat die mächt'ge Harfe ausgekluugen,Die er in Freihcitsübermuth geschlagen;Die Saiten sind mit Wehmuthston zersprungen,