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Heine-Almanach als Protest gegen die Düsseldorfer Denkmalverweigerung
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die Sänfte tragend. In diese hoben sie den gelähmten DichterHinein; dann mischten sie sich mit ihrer tenren Last unter dasGewogc der bäumenden Rosse, der hüteschwenkenden Reiter. Denner sollte teilnehmen an dem Triumphzug, den die Gestalten derDichtung allnächtlich um die Erde vollführen.

Wolfgang und William brausten auf stolzen Rossen zurschwanken Sänfte. Auf die wunde Pelikanbrust Heinrichs legtensie die eigenen Lorbeerkränze. Und der Dulder lächelte stolz:„Wir haben keine Vaterstadt — den» wir sind aus derganzen Menschheit geboren D

I.^)an wundert sich, daß sie dem Heinrich Heine in Düssel-dorf kein Denkmal setzen wollen?

Man wundert sich mit Unrecht.

Oder haben die Philister dem Simson vielleicht ein Denkmalgesetzt?

Heinrich Heine war kein geringerer Philisterfeind als jenerKraftmensch deS alten Testamentes, der die Philister mit Eselskinn-backen züchtigte, — der auch heute noch im Philisterkampfe bestgemäßenWaste.

„In rvrairnos"! der Juug-Schillerspruch, hieß für ihn: „Widerdie Philister!", — der alte Simsonspruch aber heißt heute fürDeutschland: „Michel, Philister über Dir!"

Otto Julius Bierbaunn