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Fliege zum Liebling den Grazien, träuf' auf die Lippen ihm Honig",Daß seine Lieder erklingen süß wie des Orpheus Gesang!"
Also Apoll zur Biene der Götter. Sie flog nun,
Spendet ihm Honig nnd — senkt ihm auch den Stachel in's Blut.
Zartheit, Empfindung und Seele! Versteht Euch der Erdmensch?Nein! Es geleiten den Dichter Mißgunst, Verkennung und Neid.Heil ihm, wenn ihm ward die Gabe des witzelnden SpottesUnd, seine Thräne zu wandeln zum stechenden Pfeil.
Warum kein Stein ihm, das Sinnbild erstarrenden Schweigens?Nun tönt sein Name noch lang' von der Zinne der Tages-Partei'n-Und voll Unwillen mahnet der Geist: „O lasset mich ruhen!
Gern Verzicht' ich auf Ruhm, den das neunzehnte Säculum beut!"
Berlin, im März 1393. Carl Zastrow.
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