Keine nöer die Verweigerung seines Denkmalsin Düsseldorf.
Von Dr. Ednniud Wengraf-Wien.
Mein lieber Bruder in Apoll!
Ich habe mit Lachen gelesen,
Wie klug und fein schon wieder einmalDie Düsseldorfer gewesen.
Den Stadtverordneten DüsseldorfsSteh' ich nicht zu Gesichte,
Sie dulden's nicht, daß man mir dortEin Monument errichte.
Ach, lieber Bruder, denken Sie!
Man hat in den deutschen GauenGesammelt viele tausend Mark,
Ilm mich in Stein zu hauen.
's gibt also Leute in Deutschland noch,
Die sich mit mir befassenUnd die sich meine UnsterblichkeitAuch etwas kosten lassen.
Das wundert mich! Für einen Zweck,
So unfrvmm und so weltlich,
War also doch in der Bismarck?!
Ein Sümmchen noch erhältlich.
Nun aber, wo's beisammen ist,
Nun fehlt zu dein MonumenteNoch eine Kleinigkeit: ein Platz,
Auf dem es stehen konnte.