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Tagten viele weise MännerEinst zu Düsseldorf am RheineUnd sie sprachen: „Nie ein DenkmalWerd' errichtet Heinrich Heine!
Ob auch nie die Stadt geborenEinen größcr'n Sohn, als diesen,Den als Sänger, den als KämpferAlle Volker feiernd priesen,
Dessen Lied mit süßem KlangeWeiterlebt in Volkesmunde:
Sei das Anathein gesprochenlieber ihn zu dieser Stunde.
Denn er mar ein schnöder Jude,
Doch ein deutscher Mann mit Nichten,Und er hauste gar beim „Erbfeind", —Dies allein schon ivürd' ihn richten.
Vaterland? Er kannte keines,
Hat sein Gift nur d'rauf verspieen.Toastete er je auf Bismarck?
Schwärmt' er je für Kolonien?
Ist er, Orden zu empfangen,
Je in seine Knie' gesunken?
Hat er je auf SedanfestenSich für's Vaterland betrunken?
Hielt er Reden je für VolkswohlUnd besang die Potentaten?
Schrie er Hurrah in den Gassen,
Wenn gekrönte Häupter nahten?