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Heinrich Heine. < D
Wird die Malerstadt am Rheine von der Nachwelt wohl
befragt
Warum dort dem Dichter Heine ward der Denkmalplatz
versagt?
Kümmert sie's, wo er geboren? — Daß ers ward, ist ihr
genug,
Und daß nichts von dem verloren ging, was er im Kopfe
trug.
Was er geißelte und schmähte sank in Trümmer meist
seitdem,
Denn der Zeiten Schnitter mähte nieder, was ihm unbequem.
Doch ein Denkmal aller Orten schuf dem Dichter Sang und
Klang,
Das mit seinen Liedermortcn lebend er sich schon errang.
Auf den Flügeln des Gesanges, in der Lotosblumenpracht
Leuchtet es am Heilgen Ganges als ei» Stern in dunkler
Nacht,
Uud am heimatlichen Rheine steht es felsenfest und frei
Für den Dichter Heinrich Heine grüßend in der Lorelei.
Wiesbaden. Karl Stelter.