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Heine-Almanach als Protest gegen die Düsseldorfer Denkmalverweigerung
Entstehung
Seite
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Oolksmund.

Ihr mögt, gefällt es eurer GildeMit eurem Ruhme selbst entzweit,

Den Raum verweigern seinem BildeUm jedes armen Fußes breit. —

Und lüstet's euch, mögt ihr verbrennenWas er uns gab, mit schnödem Hohn,

Verbieten könnt ihr, ihn zn nennenDer Stadt, des Rheines großen Sohn.

Doch schwingt, so lange Wellen rauschen,

Sein Lied sich auf im Volkcsmund!Der Ahne singt, die Enkel lauschen,

Von Gau zu Gau wird's ewig kitnd.

Im Abendscheine ragt die Klippe,

Noch kämmt ihr Haar die schönste Fei,

Als Echo hallt von jeder LippeDie wundersame Melodei!

A. Godin.

Wer ein echter Dichter ist,

- Macht Euch keine Sorgen —

Bleibt es, wenn er's gestern war,

Heute noch und morgen.

Mag der nächste WindeshauchAlles auch verwehen,

Kann das Lied, das Drama doch,Nimmermehr vergehen.

Ihr möget gegen Heines DenkmalEuch immerhin gewaltig sperren,

Doch aus dem Herzen aller Deutschen.

Könnt Ihr nicht seine Lieder zerren.Mentone, im März 1893. Ludwig HabichU