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Heine-Almanach als Protest gegen die Düsseldorfer Denkmalverweigerung
Entstehung
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Die häßlichen, die Kleingestalten vonSich abzuschütteln; selbst die Frechsten fallen,

Die zäh sich noch an seinen Fuß geklebt,

Wenn sie die Spitze seiner Dornen traf. —

Welch ein Geruch? Vermag der Sumpf solch einenAus sich zu schaffen und weit, weit ins Land,

Weit über seine eingcsunk'nen RänderAuf Windesschwingeu zu versenden? Nein,

Das ist der Kelch, der oben hoch am DornstammErblühte, farbensatt und formenprächtig.Die Myriaden-Pflanzen all im LandeRingsum sie saugen auf den Duft und sindBeglückt, beseligt bis ins tiefste Mark.

Das ist wohl eine Wunderblume auf einemGar wunderbarem Stamme, die aus solchemUrgrund entsprießen, drauf gedeihen konnte.

Die Blume ward dem Mutterschoß entnommen,In fremden Boden eingepflanzt, wo sieOhn' Neid und Haßsucht fortgcdieh und wieAuf Erde» altes, was geworden, wiederVergehen muß, verging die Blume auch.

Doch ihren Duft ließ sie zurück für alle Erdzeiteu. —

Schwärmer, wie sie überall sind,

Selbst unter Pflanzen, kamen die Gedanken,

Der Blume, ihrem süßen Liebling dort,

Wo sie geboren aufzubau'n ein Denkmal,

So gut und recht, wie's ihre Kraft vermöchte,

Und baten die Erlaubniß sich hiezuVom Sumpfgeschlinge aus. Jedoch mit nichtenSollt' sich ihr Plan zur Wirklichkeit gestalten.

Die dicken Wasserzwiebeln, welche HerrschrechtGeübt seit urgedachte» Zeiten überDie kleinen Schling- und Schlanggewächse, weigernDen Platz und alles, was so drum und dran.

Drob kränkten sich die Guten, die den DankIn Stein dem todten Freunde zollen wollten.