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Und immer höre ich klingen,
Die Stimme der Neactivn,
Ich glaube, die Töne verschlingenDen Löwp und den Kohn.
Versenket mein Denkmal im Rheine,
Umnebelt vvn Wasserkunst —
Die Düsseldorfer GemeineVerträgt keine bildende Kunst!
Collationirt und mitdem Originale gleich-lautend befunden
Julius Bauer.
Nor MsächMsN am DiM.
Aus Düsseldorf dort, aus der Malerstadt,
Hat jüngst man mit Staunen vernommen,
Daß ein wohllöblicher StadtmagistratZu dem Beschluß sei gekommen:
Nichl würdig sei Heine, der ^udcnsohn,
Daß man ihm ein Denkmal errichte!
„Zu was denn solch einen Ehrenlohn„Diesem unmoralischen Wichte?"
„Der Rheinische Malkasten Raum nicht hat„Für ein Standbild dem Leugner Gottes!
„Für's Vaterland hatte der Renegat„Nichts weiter als Worte des Spottes!" — —
— — So tönt es im Kreis und als man's erfuhr
Im Land', da frug man verwundert:
„Wie sind solche Dinge möglich denn nur„Noch heut', im neunzehnten Jahrhundert?"
Ihr begreift nicht den Düsseldorfer RatMit seinem Gekläff und Gewinsel?
O! würdig vertritt er die Vaterstadt:
Keinen „Malkasten" gibt's ohne „Pinsel"!
Max Biua
Mitglied der „Literarischen Gesellschaft" Nürnberg,