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Zn uns'rer Brust tiefinuenVerbvrgüm Ströme rinnen,Die nie ei» Mensch erschaut.Sie wogen, zieh'» von hinnen;Des Dichters Wander-SinncnNur rauschen sie vertraut.
Ihn grüßen MärchenfraucnAuf morgen!ichten Auen;
Er faßt ihr Thau-Gewand,Und fühlt mit süßem GrauenDen Kuß auf seinen BrauenIm neuen Heimatland.
Der Sehnsucht stilles ZagenErwächst in BlütentagenZum heißen Liebesdrang.Aufwachen auch der KlagenUralte RäthselfragenUnd seufzen todeSbang.
Doch aus der Nordsee SchäumenSich hebt mit Glorien-SäumenDes „Heilands Sonnenherz"In herber Qual will bäumenSich „Lazarus"; verträumenNur kann man Lebens schmerz.
Entronnen dem Cyklvpen,
Leert er den NektarschvppcnUnd athmet Götterluft.
Hell glänzen die Metopen,
Es kost der Hauch der TropenMit „Lotosblumen" Duft!
Karl Pröll.