Das Leben gleicht dem weiten See,Hat Klippen, rauhe Winde,
Die bergen oftmals großes WehDem armen Menschcnkinde.
Es laden so verlockend einDie ruhig sonn'gen Wogen,
Doch Manchen schon betrog der ScheinUnd ward hinabgezogen.
Solang' die Kunst im Menschenherzen blüht,
Wird sie dir gerne ihren Dank darbringen,
Und hell dein Stern an ihrem Himmel glüht.
Kein Mensch vermag, die Göttin Kunst zu zwingen,
Noch keinem glückt' es, der sich d'rum gemüht! —
Was edel, rein und voll des guten Klanges,
Schwebt durch die Welt „Auf Flügeln des Gesanges!"
amburg.
Baron Ludw. v. Embden.
Eugen Ernst,