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will ich lieber gleich anfangen eigentlich zu schreiben; es könntesonst leicht kommen, daß mein ganzer Brief von solchen Ursa-chen voll würde, wodurch Du doch am Ende weiter Nichts er-führest, als was Du schon weißt, daß nämlich Dein BruderUrsachen gehabt hat, warum er bisher mit seinen Briefen aus-geblieben ist. Ich habe bei meiner Korrespondenz bisher, umnur fertig werden zu können, nach dem Grundsatze verfahrenmüssen, an alle Diejenigen nicht zu schreiben, von deren Be-reitwilligkeit, den Mantel der Liebe über ein solches Verfahrenzu schlagen, ich am sichersten überzeugt sein konnte, und sosiehst Du wohl, müssen die Brüder zuerst daran. Wärest Dubloß Oberappellationsrath und nicht mein Bruder, so hätte ichmir vielleicht die Freiheit genommen, Ew. Wohlgeboren in einpaar Zeilen zu geneigtestem Andenken gehorsamst mich zu em-pfehlen, so ungern ich auch sonst zur Nehmung solcher Freihei-ten schreite.
Unser guter Vetter hat mir sehr gefallen. Du wirst ge-hört haben, was wir für eine kurze Entrevüe gehabt haben,und sie würde wirklich unerträglich kurz gewesen sein, wennich nicht die Vorsicht gehabt hätte, an den Mündenschen Post-meister zu schreiben und ihn zu ersuchen, den Hrn. Lichtenbergauf dem offenen Postwagen fortreißen zu lassen, so daß wir vormeiner Abreise nach Hannover mit der englischen Postkutsche
lebt. Der älteste von ihnen starb als Amtmann zu Seehcim, an derBergstraße, 175k; der zweite als Geh. Tribunalrath in Darmstadt, 1780.der dritte, Geh. Assistcnzrath in Gotha, überlebte den Verfasser undgab mit Krics (1800 bis 18VK) die nachgelassenen Schriften heraus.Er starb 1812. — Die nachstehenden beiden Briefe sind an den zwei-ten jener Brüder, den Geh. Tribunalrath, gerichtet.
U Es i>t damit der Sohn des Amtmanns, der nachhcrigc Großhcr-zoglichc hessische Staatsministcr gemeint, der damals in Güttingen studirtc.