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unterwegs, und doch schämen sich beinahe die Posthaltcr, diesich sonst selten schämen, sich den ganzen Weg für 13 Meilenbezahlen zu lassen, da es eigentlich nur 14 sind. Aber den ge-raden Weg bin ich auch nicht gegangen. Ich habe das Stein-hude! Meer besucht und bin von da über den Nehburger Brun-nen und Stadthagen, Büschings Geburtsort, nach dem be-rühmten Minden gereist. Von da eilte ich sogleich nach demSchlachtfelde. Ungeachtet man, glaube ich, in der Welt (in civi-lisirten, ordentlich bewohnten Ländern versteht sich) wenige Plätzefinden wird, worauf nicht schon Jemand irgend einmal einendummen Streich begangen hat, so ließ ich mir doch denjenigenzeigen, wo der berühmte Lord Sackville einen sehr dummen ge-macht haben soll. Er sollte nämlich einHauen und hieb nichtein, welches dem König von Frankreich so viel Werth war, alswenn ihm Lord Sackville allen Burgunder und Champagner,der in diesem Jahrhundert in Versailles noch getrunken werden wird,auf einem Brett bezahlt hätte. Von diesem Platze begab ichmich nach einem andern, der den Menschen mehr Ehre macht,nämlich nach dem Wirthshause, das an der Stelle desjenigenausgebaut ist, in welchem Prinz Ferdinand sich größtenteilsaufhielt. Der Ort, an dessen Ende es liegt, heißt Todtenhausen,und hat lange vor der Schlacht schon so geheißen.
Die folgende Nacht mußte ich in einem schlechten Dorf-wirthshause auf der Streu zubringen.
Nun bin ich schon 13 Tage in Osnabrück; wollte Gott,daß ich erst so viele Wochen da gewesen wäre, so dächte ichwieder an das Hinaufpoltern Ihrer Treppe, oder wäre wohlgar schon einmal hinaufgepoltert. ....
Künftig soll Etwas von meiner Situation in Osnabrück folgen.
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