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recht schreibe), der die Polhöhe von Hannover bestimmt bat, über-geben. Nach dieses Mannes Beobachtung hat Hannover 51°52' und etliche Strunden Polhöhe, da sie nach meinen Beob-achtungen 61° 22' 16" ist. Es findet sich also zwischen unscrnBestimmungen ein beträchtlicher Unterschied von einem hal-ben Grade! Ich wünschte fast, daß der Franzose Recht hätte,denn so läge Hannover in der Gegend von Einbeck, und ichkäme mit der nächsten Postkutsche wieder einmal zu Ihnen.Es sollte mir leid sein, wenn ich nicht mit Hrn. Prof. Meisterskleinstem Astrolabio die Sache genauer hätte finden wollen. . .
S.
Osnabrück, dm 20. Sept. 1772.^ie Nachricht von Ihrer Unpäßlichkeit ist mir in doppeltemBetracht unangenehm gewesen, einmal weil es Sie betraf, unddann weil die Unpäßlichkeit wider einige meiner Grundsätze lief.Ein Mann, der nur ißt, wenn ihn hungert, und nur trinkt, wennihn durstet, dachte ich, und bei der Wahl der Speisen immer sei-nem eignen Geschmack und nicht der Mode folgt, kann nicht krankwerden, aber was mir das Vertrauen zu meinen Regeln wiedergibt,ist, daß Sie doch etwas zu viel sitzen, und Bewegung befiehlt dienämliche Natur, welche Ihnen jenes auferlegt, das Sie sogenau in Erfüllung bringen. Also mein wcrthcster Freund, be-denken Sie dieses einmal, die Bewegung meine ich. Weilersage ich Ihnen Nichts. Wer nach Grundsätzen lebt, muß .sichselbst überzeugen, darum gebe ich Ihnen nur den Satz au.
Ich befinde mich, dem Himmel sei Dank, sehr wohl. Aberwenn Sie auch meine Geschichte hören sollten, wie ich herumgekreuzt bin. Von Monrags 3 Uhr Nachmittags bis den Frei-tag um 11 Uhr Nachts war ich von Hannover nach Osnabrück