Druckschrift 
1 (1846)
Entstehung
Seite
321
Einzelbild herunterladen
 

321

einmal den Einfluß der Gestirne auf uns. In vier Wochenwill er wieder durch seinen Kutscher anfragen lassen. Aber dawerde ich bei Ihnen Taback rauchen.

Vor einigen Wochen hat es zum dritten Mal seit der Zeitmeines jetzigen hiesigen Aufenthalts hier gebrannt. Alles fängthier wie Zunder, und wer noch bei den jetzigen knappen Zeitenetwas Tugend aufgespart hat, der muß sich wahren wie Pulver,sonst kommt der Teufel gleich daran. Wenn man hier Geldhat, so kann man den ganzen Cursnm des Lebens in 4V Jah-ren vollenden, woran unsere Voreltern 80, 9t> Jahre zu thunhatten. Ich glaube, diese inauiöro encgwlopöüigul: zu leben

wird noch gemeiner werden

Das war viel für einen so heißen Tag. Aber was auchfür Zeug! Ich habe die Tasche so gerade umgewendet, verzei-ben Sie mir, ich hätte heute ohne diese Sorglosigkeit beimAuskramen nicht ein Brosamchen heraus gekriegt. Leben Siewohl.

4.

Wieder Hannover, dm 8. August 177Z.

. . . Gestern erhielt ich die Nachricht, daß der König seinWohlgefallen über meine Beobachtung bezeigt und resolvirt habe,daß ich nach vollendeten Beobachtungen zu Osnabrück auch nachStade gehen soll, es ist also nun kein Geheimniß mehr, undmein Plan ist der: Ich gehe in 8 oder 10 Tagen von hier nachOsnabrück und bleibe da bis zu Ende des Octobers, alsdanngehe ich nach Göltingen und bleibe bis in den Februar, da ichnach Stade zu gehen gedenke.

In diesen Tagen wurde mir die Beobachtung eines gewissenChevalier Brouain jes liegt Nichts daran, ob ich den NamenVII. 21