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1 (1846)
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Teleskop verloren, das einem Herrn gebort, der sich hier sehr zumir hielt und der, als künftiger Kammerjunker der Königin,schon vorgestern dahin abgegangen ist. Man glaubt, daß, so-bald die Königin in Sicherheit ist, man von Seiten Englandsdie Sache etwas genauer beleuchten werde. Ohne Zweifel istin der ganzen Sache, aus einem Haß, den einige große imdänischen Ministerio gegen alle Ausländer hegen, etwas tumultuarisch verfahren worden. Gott Gnade alsdann ihnen, denndie oldenburgischen Zungen und Butter sind eine herrliche Rei-zung für unsere Soldaten, die nichts sehnlicher wünschen alseinen Krieg mit Dänemark.

Wenn die Witterung nur günstiger wird, so hoffe ich demRufe der Nachtigallen Ihres Gartens in einiger Zeit zu folgenund Ihnen, vermuthlich in Gesellschaft des Hr. Geh. SecretairSchernhagen, aufzuwarten. Er will mit mir gehen, wenn ihnnichts Wichtiges abhält, um alle die Leute persönlich kennen zulernen, von denen er schon so viel gehört hat. Sie werden inihm einen wahren Freund kennen lernen, einen Mann von ei-ner jetzt ungewöhnlichen Ehrlichkeit, einen Kenner von Künsten,der kein Wort gebraucht, das er nicht versteht, und dabei gerade-weg ist, (wenn Sie mir es nicht übel nehmen wollen, so setzeich hinzu) der so ist wie Sie.

Ich habe neulich vergessen Ihnen zu sagen, daß Hr. vonMünchhausen"), der Verfasser des Hausvaters, sehr oft bei mirist. Kr bringt zuweilen ganze Nachmittage bei mir zu, und ichbinde deswegen meine Strümpfe seinetwegen nicht fester, habe

') Otto von Münchhausen, Landdrost, auch Land- und Schatz-rath des Fürstcnthums Calenberg, zu Schwöbber; geb. 171k, gest. 1771.Das sehr gemeinnützige Buchder Hausvater" erstbie» 1 5 Band,Hannover, 17K5 bis 17kg.