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eines Blitzableiters nunmehr verordneten Baumeister, kann ichgestehen, daß wir nur sehr wenig von der Natur des Einschla-gcns wissen. Hohe Berge und Eisgipfel leiten nicht ab, ichineine nicht allmälig, wie man doch denken sollte, da ste indie Wolken hinein stehen. Die Donnerwetter wirken in denThälern der Schweiz eben so fürchterlich und fürchterlicherals bei uns. — Es scheint also die elektrische Materie, dieeinschlägt, sich nicht sowohl allmälig anzuhäufen, als plötzlichzu entwickeln und alsdann den besten Weg zu nehmen. Diesekönnen nun die Metalle sehr oft sein; und in sofern lasse ichdie gegenwärtige Einrichtung recht gut gelte». Wenn der Blitzdas Metall erreicht, so folgt er ihm, das ist gewiß, und dosganze Problem von Blitzableitern läuft darauf hinaus, »wie«soll man ein Haus gegen den Blitz armiren, so daß kein Wet-«reestrahl das Haus, sondern immer die Armatur treffe?«
Hierzu sehe ich keinen andern Ausweg, als den, die Häu-ser unter Käfige zu setzen, mit einer Spitze'). Ein solcher Pu-
ch Die Idee, einen Pavillon durch einen darüber gesetzten Käfig vonstarkem Drath gegen den Blitz zu sichern, kommt auch in des VerfassersAufsatze: «Nachricht von dem ersten Blitzableiter in Güttingen, nebsteinigen Betrachtungen dabei.« Gotting. Anzeigen von gemeinnützigenSachen, St. 26. vom 21sten Juni 178V, vor. Darin wird auch dteFrage: Ist es recht, Blitzableiter anzulegen und ans diese Weise dmAbsichten des Allmächtigen in seinen Züchtigungen zu widersetzen? fol-gendergestalt beantwortet:
«Personen, die so denken, stellen sich den lieben Gott als einenübcrstrcngcn Schnllchrer vor, der seinen Kindern nicht erlaubt, sichzu bepolstcrn, wenn er sie prügeln will. Ich weiß nicht, in wiefern ohnmächtige Geschöpfe, wie wir, den Züchtigungen des All-mächtigen sich widersetzen und entziehen können, aber das weiß ich,daß man sich seinen weisen Absichten widersetzt, wenn man von