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1 (1846)
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An H o ll e n b c r z').

1.

Stade dm 15, Juni 1773.

Ahre beiden Briefe habe ich erhalten und mit Vergnüge» gele-sen. Es'freut mich sehr, daß man Ihnen Hoffnung gemacht hatnach Göttingen zu kommen. Ich selbst werde, wenn ich wiederdahin komme, und Ew. da finde, Alles thun,.was in meinemVermögen steht. Alles was ich Ihnen jetzt anrathen kann, ist,immer so fort zu studiren, als Sie bis jetzt gethan haben, undwie Sie jetzt thun; auch sich immer mehr zu gewöhnen, sich,was Ihnen vorkommt, zu erklären. Wenn Sic dereinst Man-ches anders befinden werden, so werden Sie doch nie bereuenes gethan zu haben. Im Nachdenken kann man sich nie genugüben. Ich brauche schon seit einiger Zeit den Brunnen: diewenige Zeit, die ich arbeiten darf, bin ich so sehr beschäftigt, daßSie mir verzeihen werden, wenn ich diesesmal nicht wcitläufri-ger bin. Ich kann kaum diejenige Correspvndenz gehörig füh-ren, ohne die ich nichts anfangen kann.

Leben Sie unterdessen recht wohl und schreiben Sie mir zu-weilen: ich werde, wenn, und sobald es die Zeit erlaubt, alle-mal antworten.

') Hollcnbcrg, G. H., Land- Baucondurtcur,. später Land-Bau-meister, in Osnabrück; geb. daselbst 175Z, gest. 1831. Der Verfasserhatte den jungen Hollcnberg schon im Jahre 1772 in Osnabrück kennengelernt. Bon 1773 an studirtc dieser in Göttingen drei Jahre langMathematik.