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An Hörschel').
1.
Güttingen, den 12, Januar 1783.
^w. Wohlgeb. statte ich den verbindlichsten Dank für das vor-treffliche Geschenk ab, das Sie mir durch Hr. Magellan mitIhrer Abhandlung über die Parallaxe der Fixsterne :c. gemachthaben. Die Genauigkeit, mit welcher Sic observiren, war bis-her in der Astronomie unerhört, und Sie können glauben, daßman in Deutschland stolz auf Ihren Namen ist. Mich bat vor-züglich der Much gefreut, mit welchem Sie Dinge von neuemzu untersuchen anfangen, die man schon für ausgemacht gehal-ten hat; wenn man sich mit eben dem philosophischen Geist andie übrigen Theile der Natnrlehre machte, so würde man fin-den, wie wenig noch in der Well ausgemacht ist.
Ihr neues lloorgiunr sieins habe ich seit dem Lten Sept.dieses Jahrs, so ost es die Witterung litt, bestündig beobachtet,nicht auf dem hiesigen Observatorio, an welchem ich keinen Theilhabe, sondern in meinem Hause, und ich habe das Vergnügen,wenigstens aufZl) bis 60 deutsche Quadratmeilen um mich herumder Einzige zu sein, der ihn gesunden hat. Hr. Bode in Ber-lar, ein junger und fleißiger Astronom, hat diesem Gestirn ausnicht Übeln Gründen den Namen kir-miis gegeben. Mayer inMannheim, den Sie in Ihrer Abhandlung anführen, schätzt ihnso groß als Saturn; ich wäre daher sehr begierig zu wissen, wiegroß Sie seinen Durchmesser gefunden haben.
') Wilb. Herschel, geb. zu Hannover 1738. Seit 17S7 in Eng-land. Gest. 182Z. - -