Sic dazu? Es ist doch schön eine Gelegenheit zu haben, zuwei-len Etwas zu sagen, woraus sich nicht sogleich ein Buch machenläßt. Wollen Sie mit dabei sein, oder soll ich es allein fort-setzen? Sie sollen dabei mit Dicterich nichts zu thun haben. Ja,liebster Freund, wenn Sie mir z. B. versprechen, zum nächste»Stück 5, 6 zc. Bogen zu liefern, so pränumerire ich Ihnenaus meiner Tasche, Sie können hernach Ihr Versprechen miteignen Geisteswerken oder mit Ihres H. Vaters, H.Sömmerring's,Mcrk's zc. erfüllen, das ist Alles gleich viel. Mündlich etwasmehr von der Sache, hauptsächlich auch noch von einem andernBcwegungsgrunde dazu.
11.
Göltürgen, dm 13. Mai 1783.
(Durch Gelegenheit eines Reisenden, nach Mainz.)
Liebster Freund!
^hren vortrefflichen Brief über die 11,009 Jungfrauen , überJacobi und Köln kann ich nicht genug lesen. Wenn nur dieersten Seiten nicht wären. Sie haben mir wirklich weh gethan.Das, was ich jetzt in Ihren Briefen und Aufsätzen so sehr be-wundere, den geraden immer gleich starken Strich, erkenne ichzwar, und er entzückt mich so wie der Gang eines schönen Mäd-chens, aber war nie der meinige, das fühle ich; aber ich selbst.Du gerechter Gott! — ich kann nichts Schlimmeres sagen, ichgehe so wie mich leider Gott erschassen hat.
Ich will so eben auf den Garten, und der brave Kyperwill morgen früh weg, ich kann also nichts weiter sagen, sowillig ich auch wäre, mich über Ihren herrlichen Brief, den