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1 (1846)
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-42.

(Villet, ohne Datum.)Liebwert heste Frau Gevatterin!

.^ch habe gestern ebenfalls geschlachtet und schicke Ihnen nachder Welt Sitte und Brauch auch ein paar Ellen Wurstsuppe.Ich hoffe, fie sollen wenigstens so gut sein, als die Ihrigen, unddas ist viel gesagt.

Doch Scherz bei Seite: Sie versehen mich, liebste FrauGevatterin, fast täglich mit so vielem Guten, daß es Sündewäre, mir sogar von Ihrer Güte noch Proviantmagazine anzu-legen. Ich habe auch in Wahrheit so' viel Würste aus meinerRauchkammer, ich meine auf meiner Bibliothek, daß fast keinwichtiges Opus darin steht, woran nicht eine Wurst hängt.Sind einmal diese aufgezehrt und ich bekomme Appetit, so er-lauben Sie mir ja wohl, daß ich mir ein Stückchen etwa dreiKorkstöpsels lang ausbitte, hingegen bitte ich mir dereinst vonden belobten Sauohren ein geneigtes Gehör aus;

Gesegnete Mahlzeit.

43.

Göttingen, 1797.(Nach Leipzig.)

Es ist heute der 19te Mai und ein Posttag, ich erfülle alsomein Versprechen, so weit es mir möglich ist, denn mit meinerSchwäche will es sich noch nicht geben, und bei der zum Er-staunen schwülen Witterung, die sich hier seit einigen Tagen ein-gestellt hat, sind die Sachen noch eher schlimmer geworden.