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Nun hiemit genug für heute, vielleicht schreibe ich Dir nocheinmal nach Leipzig. Mache ja, daß Du bald wieder hier bist,längstens auf Sonnabend vor Pfingsten. Dein Kärtchen stehthimmlisch da und wartet auf Dich. Ich vergnüge mich täglichwenigstens einmal an dem herrlichen Anblick. M. l. Frau undKinder küssen und drücken Dich, und der Löste Mai leuchtetihnen schon jetzt da ich dieses schreibe (Morgens 7 Uhr) recht ausden Augen. . .
38.
(Vor Schnee zu bewahren.)
^ch danke Dir zwar von ganzer Seele für Deine herrlichenGeschenke, aber die Wahrheit auch dabei zu sagen, so recht lo-ben kann ich denn doch Deine Güte nicht; es ist ja zu viel wasDu thust und setzt mich in Verlegenheit. Ich habe ja nur einpaar Hechte verlangt und wäre ganz damit zufrieden gewesen.Und nun gar die übrigen Geschenke! Was Du für meine Fa-milie gethan hast, dafür mögen sie selbst danken, ich habe andem Meinigen genug zu thun. Die Mützen kamen zur rechten Zeit,denn ich war so eben mit mir selbst zu Rathe gegangen, ob ichmich für heute zu Bette legen sollte oder nicht, und so wardsür's Bette entschieden, worin ich jetzt wirklich weit über dieHälfte liege. Meiner Dose habe ich den Titel von geheimerCabinetsdose beigelegt und die andern mit der Versprechung,daß wir beisammen bleiben wollten, in Ruhe gesetzt. HeuteJemanden zu mir heraus zu invitire», wäre wahrer Spott.Ich würde mir allenfalls die Ehre ausgebcien haben, wenn Dumir zur Messe den Kuchbach oder . . . Predigten mitgebracht