Druckschrift 
1 (1846)
Entstehung
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und ihre Schwester und Lord und Lady und der Herzog von .O der Teufel, lebt wohl. Übers Jahr mehr vielleicht.

Ihre

DienerinChristiane Dielerich.

So geht es in England. Sie sehen aus diesem Brief, wiesehr gut ich von Ihnen denke, werden Sie ja nicht böse übermich, ich spotte nicht, denn ich bin sicher überzeugt, unter Tau-senden hätte mir vielleicht keine Einzige zurück geschrieben, undich lasse Sie doch nach s/4, Jahren schreiben, und danke Ihnentausendmal für diesen Brief.

Was machten denn die beiden Prinzessinnen Louischcn undFritzchen, und der Kammerhusar? Daß doch der liebe Gott sosparsam gegen mich ist, sonst wollte ich Ihnen Allen heiligenChrist schicken, daß die Leute bis in den Papendiek') davon re-den sollten. Mir lhut das Herz weh, wenn ich an einem sol-chen Laden vorbei gehe, und Herz und Beutel in Kampf gera-then. Gestern war ich in London. Hr. Joby bat mir verspro-chen, Ihnen und Louischen Etwas zu schicken, mehr seinen gu-ten Willen zu zeigen, als ein eigentliches englisches Prescnt zumachen. Ich weiß nicht, was es sein wird. Morgen reise ichwieder hin, weil Lord Boston sehr übel ist und vermuthlichseine Reise nach dem Himmel noch eher antreten wird, als ichdie mcinige nach Deutschland. Er sieht mich gerne um sich,daher seine Kinder alle wünschen, daß ich bei ihm bleiben möge,vermuthlich werde ich künftige Woche Kew auf immer verlassen;es ist ein trauriges ungesundes Nest im Winter. Gestern Mor-gen habe ich, che der König kam, auf anderthalb Stunden mit

') Straße in Güttingen.