Druckschrift 
1 (1846)
Entstehung
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vart bis Hannover, Nichts. Endlich nach sieben viertel Jah-ren kommt ein Briefchen:

Wohlgeborener Herrbesonders Hochzuverehrender Hr. Professor!

Ich würde heute nicht an Ew. Wohlgebor, geschrieben ha-ben, wenn ich nicht auf dem gestrigen Ball in 80I10- sguaroeinen Schnupfen bekommen Hütte, der mich hindert etwas Besse-res zu thun, ich meine nach der Komödie, oder dem Pantheonoder Vaurhall zu gehen. Was machen denn die Wilden imAmte Calenberg? Gütiger Himmel, sie tragen doch noch Klei-der dort? Ihr Leute wißt ja nicht, was das heißt in Englandsein, ihr würdet sonst nicht so ungestüm sein und alle zweiJahre einen Brief verlangen. Man hat hier mehr zu thun.Des Morgens um 3 Uhr, wenn ihr Dorfleute schon hungrig seid,stehen wir erst auf, alsdann geht uns die Anordnung des Früh-stücks im Kopf herum, das um 10 herein kommt und halb 12wieder hinausgetragen wird, hierauf werfen wir uns in dasNegligeedepartemcnt, und wenn wir da zu einem Entschlußkommen können, so fahren wir entweder in den Park oder nacheinem Putzladen. Um 4 rückt die Mittagsessenszeir herbei, als-dann kommt der Friseur. Beim Mittagsessen, werdet ihr dochnicht verlangen, daß man an Euch denkt; pfui, wer wird beirost deek und englisch xelöss und Torten an euch und eureMettwürste denken? Nach Tisch habe ich Thee einzuschenken,und von da fahren wir zur Oper oder Komödie, und um 11Uhr essen wir zu Nacht. Nun fürwahr kann man doch keineBriefe an euch schreiben, da hat man andere Sachen zu thun,

da schläft man. So geht es alle Tage! Ha! Es klingt

Jemand; Hr. B. Hr. L. und Tz. und Miß, nebst Miß . . .