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Dir wieder, so viel ich zu geben habe, nur etwas kurz, da, ohmerachtet ich manche Wörter schreibe, ohne recht darauf zu sehen,mich dennoch das Schreiben sehr angreift.—
Was meine Reise nach Göltingen betrifft, so wirst Du indem Briefe an Dein Christelchen Nachricht finden, es bleibtdabei; Zeit und Stunde aber ist ungewiß.
O, das ist eine unausstehliche Sache mit meinen Augen,und kein Scherz damit. Es leiden an dem Übel viele Personenso heftig, daß sie die Bugen gar nicht,offnen können.-—
So eben erzählt mir mci'n Barbirer ganz im Ernste, daßHierher geschrieben worden wäre, in Göttingen hätten zweiHände mit zwei Keulen aneinander gegenüber am Himmel ge-standen. Ich sagte ihm: glaube er sicherlich, das ist nicht wahr,denn wenn das Eine eine Keule gewesen ist, so war das in derandern Hand etwas Anderes. Der arme Schöps wurde durchdieses Argument desto mehr überzeugt, je weniger er es ver-stand. —
Verzeihe mir, wenn es künftig vielleicht einmal Lücken inder Correspondenz geben sollte, grüße mir alle meine gutenFreunde, Du kennst sie ja, und sei versichert, daß ich unaus-gesetzt bin Dein treuer, aber mit Blindheit gestrafter Freund.
ö.
An Dietcrich's Frau.
Hannover am Sonnlage den IS, März 1772.
Liebste Frau GevalterinIjähren vortrefflichen Brief habe ich wenigstens so oft gelesen,als der andere, den mir Ihr und mein Dielerich, und mein