nicht, die bei virler Einsicht in die hiesigen Heizen, eben soängstlich für das Wohl von Götiingcn besorgt sind, als wennsie neue Druckereien in Güttingen Hütten oder Commentariosverlegen wollten. Ich kann also ans Überzeugung sagen, seigetrost, lieber Bruder, Du lebst in einem Lande, dessen Könignicht mehr Trommeln machen läßt, als er just braucht, dessenWild keine Bauern frißt, und der schon Viele glücklich gemachthat, kurz unier einem weisen Könige, und wenn man einmaleinen weisen König hat, denke ich immer, die weisen Dienerwerden sich auch wohl finden. Morgen werde ich dem Hr.Großvoigt meine Aufwartung machen und den Gevatter nir-gends vergessen, wo ich ihn anbringen kann.
Hr. Geh. Secrerair Schernhagcn und seine Frau sind einvortreffliches Paar. Er ist einer von den liebreichsten und zu»thulichstcn Leuten, die ich kenne, und besitzt in mechanischen undastronomischen Dingen Einsichte», worüber ich erstaunt bin. —
Schlage Dir alle Sorgen, wozu der Todesfall Anlaß gebenkönnte, ja aus dem Sinne und grüße und tröste mir vor allenDingen meine Frau Gevatterin. Künftigen Sonnabend bin ichbei Dir und trinke, will's Gott, ein Glas Punsch auf DeinemCanapee.
Heute am Tisch wurde gesagt, daß man zwei Musenkalcn-der mit gemalten Decken an die Prinzen nach England schickenwolle. Man spricht überhaupt hier in Hannover so von Dir,daß ich immer gern hinter drein sage, ich kenne ihn sehr gut,er ist mein Gevatter.