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1 (1846)
Entstehung
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lich mögen sie in dem unermeßlichen London leichter verheimlichtworden können. Wie es in England in den kleinern Städtenist, wo das cliaiös lwe est mehr auf die Mädchen wirken muß,kann ich nicht sagen. Zu Hamburg hingegen, wo PastorGötze die Menschen an den Haaren nach dem Hiinmelschleppt, ist der Kindermord sehr gemein. Ich erkundigte michsehr gern über die Verfassung in den hiesigen Landen, alleinman würde gleich denken, ich arbeite an einer Preisschrift, wel-ches ich in mannichfaltiger Rücksicht nicht von mir geglaubt ha-ben wollte.

Recht sehr bitte ich Sie um Ihre Reisebeschreibung, sie sollprompt honorirt werden.

Neues haben wir hier wenig.

Heute vor 8 Tagen war der Herzog von Weimar incognitohier; er eilte, nachdem er einige Professoren und auch mich be-sucht hatte, zum Amtmann Bürger, und blieb einige Zeit beiibin, uvthigle ihn mit nach Heiiigenstadt und brachte da dieNacht mit ihm zu. Seit der Zeit will man sagen, B. gingeauch nach Weimar, um die Zahl der dortigen Heiligen zu ver-mehren. Ich glaube es aber nicht, wünschen wollte ich es in-dessen dem guten Manne, daß er im 5ii-nbo eines schöngeisteri-schen Hofes zu seiner Ruhe käme; zum Amtmann rst er nichtgeschaffen.

Unsere Clubgesellschaft empfiehlt sich Ihnen gehorsamst. Wassagen Sie zu Lessngs Tod? Mich schmerzt nur, daß Götz- glau-ben wird, der Engel habe ihn geschlagen, der Sanheribs Heerschlug. Lcisewitz hat mir Etwas über seinen Tod versprochen.

') Johann Melchior Götze, geb. 1717. Prediger zu Magde-burg, dann (175S) zu Hamburg. Gest. 178k.