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aber äußerst gewissenhaft, und wird es immer mehr. Ich habedaher meinen Herzensfreund, den berühmte» Herrn De Luc,noch nicht einmal vorzuschlagen getraut; es ist gar zu kränkend,wenn so etwas nicht durchgeht. Auch bin ich bis jetzt noch kei-nes der 4 Präsidiumsfähigen Mitglieder, diese find jetzt bloß:Kästner, Heyne, Gatt er er und Wrisberg. Ist Hr. Dei-mann mit einem von diesen bekannt, so müßte er ihm seine Ge-danken offenbaren, welches ich aber doch ebenfalls nicht rathenwollte, wenn er nicht sehr vertraut ist.
Verzeihen Sie, mein liebster Freund, daß ich so spät ant-worte, ich bin entweder bisher sehr übel oder sehr beschäftigtgewesen, wozu dann außer meinen gewöhnlichen Arbeiten dieGegenwart der 3 Prinzen nicht wenig beiträgt.
Ich muß hier schließen, damit ich nicht noch einen Posttagverliere, und bitte mich der Frau Liebsten und dem lieben Klei-nen gehorsamst zu empfehlen.
13.
Götlingcn, den 2Zstcn April 1783,
Ach, allerbester Mann, wenn Sie wüßten, wie mir's bisher ge-gangen ist, Sie strichen mich gewiß als einen insolventen Men-schen aus Ihrem Schuldbuch aus; denn ich habe in Wahrheitden vergangenen Winter so sehr rheumatisirt, odontalgisirt,tussirt, ja sogar einmal podagrisirr und was ich gar nicht ein-mal ohne zu zittern schreiben mag, vermuthlich hämoptyfirt,daß meine Briefschulden sehr weit über mein Vermögen hinaus-gehen. — Also bester Freund, nehmen Sie doch nicht für un-gut, wenn ich mit Ihnen für Ihr schönes baares Tarlehn heute