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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Ich hätt' dich aus dem PflanzenthumeErlöst, cmporgeküßt, o Blume,

Empor zu mir, zum höchsten LebenIch hält' dir eine Scel' gegeben.

Jetzt, wo gelöst die Räthsel sind.Der Sand im Stundenglas verrinntO weine nicht, es mußte sein

Ich scheide, und du welkst allein;

Du welkst, bevor du noch geblüht,

Erlöschest, eh' du noch geglüht;

Du stirbst, dich hat der Tod erfaßt.

Bevor du noch gelcbct hast.

Ich weiß es jetzt. Bei Gott! du bist es,Die ich geliebt. Wie bitter ist es.

Wenn im Momente des ErkennensDie Stunde schlägt des ew'gen Trennens!Der Willkomm ist zu gleicher ZeitEin Lebewohl! Wir scheiden heutAuf immerdar. Kein WiedcrsehnGicbt es für uns in Himmelshöhn.Die Schönheit ist dem Staub verfallen.Du wirst zerstieben, wirst verhallen.

Viel anders ist es mit Poeten;

Die kann der Tod nicht gänzlich tobten.Uns trifft nicht weltliche Vernichtung,Wir leben fort im Land der Dichtung,In Avalun, dem Feenreiche

Leb' wohl auf ewig, schöne Leiche!

12.

Der Philanthrop.

Das waren zwei liebe Geschwister,Die Schwester war arm, der Bruder war reich.Zum Reichen sprach die Arme!

Gieb mir ein Stückchen Brod,