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Ohnmächtige Flüche! Dein schlimmster FluchWird keine Fliege tobten.
Ertrage die Schickung, und versuch'
Gelinde zu flennen, zu beten.
Wie langsam kriechet sie dahin,
Die Zeit, die schauderhafte Schnecke!Ich aber ganz bewegungslosBlieb ich hier auf demselben Flecke.
In meine dunkle Zelle dringtKein Sonnenstrahl, kein Hoffnungsschimmer;Ich weiß, nur mit der KirchhossgruftVertausch' ich dies fatale Zimmer.
Vielleicht bin ich gestorben längst;
Es stirb vielleicht nur SpukgestaltenDie Phantasieen, die des NachtsIm Hirn den bunten Umzug halten.
Es mögen wohl Gespenster sein,Altheidnisch göttlichen Gelichters;Sie wählen gern zum TummelplatzDen Schädel eines tobten Dichters. —
Die schaurig süßen Orgia,
Das nächtlich tolle Geistertreiben,
Sucht des Poeten LeichcnhandManchmal am Morgen aufzuschreiben.
Einst sah ich viele Blumen blühenAn meinem Weg; jedoch zu faul.
Mich pflückend nieder zu bemühen,
Ritt ich vorbei auf stolzem Gaul.
Jetzt, wo ich todcssiech und elend.Jetzt, wo geschaufelt schon die Gruft,Oft im Gcdächtniß höhnend, guälend,Spukt der verschmähten Blumen Duft.