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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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7.

Asfrontcnliurg.

Die Zeit verfließt, jedoch das Schloß,Das alte Schloß mit Thurm und ZinneUnd seinem blöden Menschenvolk,Es kommt mir nimmer aus dem Sinne.

Ich sehe stets die Wetterfahn',

Die auf dem Dach sich rasselnd drehte.Ein jeder blickte scheu hinaus,

Bevor er nur den Mund austhäte.

Wer sprechen wollt', erforschte erstDen Wind, aus Furcht, es mochte plötzlichDer alte Brummbär BoreasAnschnauben ihn nicht sehr ergötzlich.

Die Klügsten freilich schwiegen ganzDenn ach, es gab an jenem OrteEin Echo, das im WiederklatschBoshaft verfälschte alle Worte.

Inmitten im Schloßgarten standEin sphynxgezierter Marmorbronncn,Der immer trocken war, obgleichGar manche Thräne dort geronnen,

Vermaledeiter Garten! Ach,

Da gab es nirgends eine Stätte,

Wo nicht mein Herz gckränket ward.Wo nicht mein Aug' geweinet hätte.

Da gab's wahrhaftig keinen Baum,Worunter nicht BeleidigungenMir zugesiigct worden sind,

Von feinen und von groben Zungen.

Die Kröte, die im Gras gelauscht,Hat alles mitgctheilt der Ratte,

Die ihrer Muhme Viper gleichErzählt, was sie vernommen hatte.