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Du warst ja stets mein zweites Ich,Das liebevoll umschlungen mich.
Als wie ein Festkleid von Satin,
Gefuttert weich mit Hermelin —
Weh mir! jetzt soll ich gleichsam nackt,
Ganz ohne Körper, ganz abstract,Hinlungern als ein sel'gcs NichtsDort oben in dem Reich des Lichts,In jenen kalten Himmelshallen,Wo schweigend die Ewigkeiten wallenUnd mich angähnen — sie klappern dabeiLangweilig mit ihren Pantoffeln von Blei.O das ist grauenhaft; o bleib'.
Bleib' bei mir, du geliebter Leib!
Der Leib zur armen Seele spricht;O tröste dich und gräm' dich nicht!
Ertragen müssen wir in FriedenWas uns vom Schicksal ward beschieden.Ich war der Lampe Docht, ich mußVerbrenne»; du, der Spiritus,
Wirst droben auserlesen seinZu leuchten als ein SterneleinVom reinsten Glanz — Ich bin nur Plunder,Materie nur, wie morscher ZunderZusammensinkend, und ich werde.
Was ich gewesen, eitel Erde.
Nun lebe wohl und tröste dich!
Vielleicht auch amüsirt man sichIm Himmel besser als du meinst.
Siehst du den großen Bären einst(Nicht Meper-Bär) im Sternensaal,
Grüß ihn von mir viel tausendmal!